Miss Cheyenne, dein Name und dein Ruf ist ja über Landesgrenzen hinaus bekannt und steht sowohl für authentischen, als auch exzessiven SM. Es war einige Zeit still um dich - was hat dich dazu bewogen, auf das SM Parkett zurückzukehren?


Es trifft zu, dass ich SM lebe, auf meine ganz bestimmte Art. Unbeeinflusst, seitdem ich denken kann. Mein Erfolgsrezept war mitunter die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der ich mein Gegenüber in den Bann ziehen konnte.

Doch nach 13 Jahren professionellem SM war ich dem überdrüssig.

Meine Berufung als Domina verlor seinen Glanz. Ich war stets eine Perfektionistin in meinen Sessions, ich strebte immer ein spezielles Ziel an und mein Motivationstalent führte mein Gegenüber dorthin. Ich habe also immer das erreicht, was ich erreichen wollte.

Irgendwann schien es für mich jedoch sinnlos zu sein, nur noch die Fantasien des Mannes zu realisieren! Es langweilte mich! Ich denke, mir hat der Sinn gefehlt.

Zudem sind in dieser Zeit in meiner Familie gesundheitliche Probleme aufgetreten, die mich zum Nachdenken brachten. Das Leben besteht nicht nur aus Ausschweifungen und Hemmungslosigkeit, sondern wir tragen zudem alle Verantwortung für unseren Körper und unseren Geist.

Ich begann, mich sportwissenschaftlich weiterzubilden und erwarb einige Trainerlizenzen (Fachtrainer med. Rehabilitation, Food Coach, Personal Training).
Sofort konnte ich das Know- How in meiner Familie umsetzen. Die Erfolge waren großartig, meine Schwägerin verlor nach einem 6-monatigem Training 30 kg ihres Körpergewichtes. Und meine Mutter konnte nach 6 Monaten wieder ohne Hilfe laufen. Vom Rollator zur Ein-Bein-Waage.
Sie hat durch regelmäßiges Training so viel an Lebensqualität gewonnen. Das ist unbeschreiblich.

Nun ist die Zeit für ein Comeback gekommen:

„Die Domina als Personal Trainer“

Ich werde in meiner Art zu dominieren eine Brücke schaffen zwischen BDSM und funktionellem Training und das ganz nach Cheyenne’s Art ;-) - zügellose, grenzenlose und doch gesundheitsfördernde, qualitativ anspruchsvolle Sessions.



Das sind sehr ehrgeizige Ziele und da traust du dir ja einiges zu - meinen Respekt dafür hast du auf jeden Fall. Ist denn das alles dem Gast freigestellt und würdest du auch reinen, gängigen Studio SM anbieten oder gehen Sport und Ausleben von Neigungen zukünftig zwingend einher bei dir?


Nun ja, mein Angebot richtet sich ausschließlich an diejenigen, die etwas in ihrem Lifestyle verändern möchten.
Die bereit sind, Gesundheit und Bewegung in Ihr Leben zu integrieren, aber bis jetzt den „inneren Schweinehund“ nicht überwinden konnten.
Und natürlich an Sportbegeisterte, die Spaß an einem „etwas anderen“ Fitness-Programm haben.


Nun kann man bei alldem auf den Gedanken kommen, dass das nur eine fixe Idee sein könnte...vorübergehender Natur...


Wer mich kennt, weiß um meinen Ehrgeiz.
Ich gehe nur danach, was mich wirklich anmacht.

Und das Schönste, was die Domina in einer Session geben kann, ist die Freude und die Lust, die sie empfindet und auch ausstrahlt. ;-).



Was genau kickt dich denn bei diesen Szenarien?


Da gibt es so einiges +++ Miss Cheyenne lacht+++

Nun, zum Einen ist es das Vertrauen, welches mein Objekt mir schenkt.
Ich habe somit die Möglichkeit, mein Wissen und meine Macht so einzusetzen, um das Bestmöglichste aus dieser Person herauszuholen.
Gemeinsam Ziele erreichen, sich über Erfolge freuen, das bindet. Und genau das ist es, was ich in meinen Sessions anstrebe. Eine langfristige und gesunde Beziehung.

Ich habe schon immer meine Macht, die ich über Menschen hatte, eingesetzt, um speziell meine sexuellen Fantasien zu realisieren.
War dieses geschehen und die Session vorbei, war es schwierig, den Kontakt auch außerhalb des Studios aufrecht zu erhalten, da gemeinsame Ziele oder gemeinsame Interessen im Alltag fehlten. Das war oft sehr schade, denn meine Anhänger / Fans wollten mehr als nur Studiobesuche.

Des Weiteren kickt mich zu sehen, wie sich das devote, willige-passive Pendant für mich anstrengt, wie er schwitzt und sich alle Mühe dieser Welt gibt, um meinen Anforderungen gerecht zu werden. Ich habe dabei die Macht, mir meinen ganz individuellen Sklavenkörper zu formen, einen „Toyboy“ der gesund, ästhetisch und kraftvoll ist. Ich möchte stolz auf mein Objekt sein.

Alles ist erreichbar! Der Wille zählt dabei!



Wie darf man sich dich selbst in so einer sportlichen SM- Begegnung vom Äußeren her vorstellen? Du im Trainingsanzug?


Da bin ich flexibel  - Es kommt ganz darauf an, was mein Gegenüber antreibt.
Ich sage mal so, im Studio möchte ich meine Sessions in Latex, Leder oder Uniform ausführen. Denn schließlich lasse ich mein Gegenüber arbeiten.

Später, wenn wir gemeinsam außerhalb des Studios trainieren sollten, wäre ein hübsches Sportoutfit schon sinnvoll. ;-)



Und der sportliche Besucher selber - darf er sich aussuchen, ob er seine Übungen bekleidet durchführt?


Wo kommen wir denn da hin? +++ lacht +++ Wo bleibt denn da der Spaß?

Ich alleine entscheide, ob oder was getragen wird. Das ist ganz der Neigung und des Fetischs entsprechend.
Der klassische Sklave trainiert nackt, die Gummipuppen in Latex und meine TV´s in Strümpfen, so wie es mir gefällt.



Gut vorstellbar, dass sich nun eine ganze Menge Leser angesprochen fühlen. Wie läuft das denn so ab am Anfang und wie setzt es sich fort?


Vorab biete ich nach Terminvereinbarung ein unverbindliches, ca. 20 - minütiges Vorgespräch an.
Kommt es zu einem Termin, wird die erste Begegnung 90 Min. dauern.

Eine halbe Stunde rechne ich ein für einen Check-Up meines hoffentlich ehrgeizigen Besuchers - wo steht er im Leistungssinne (sportlicher Ist-Zustand)? Welche körperlichen Beschwerden gibt es? Dies ist wichtig, um einen ganz individuellen Trainings- und Ernährungsplan erstellen zu können.
Da gehe ich sehr genau und professionell vor.


Nun kann es auch gut sein, dass man das ausprobiert und einem der innere Schweinehund zukünftig einen Strich durch die Rechnung machen will - immerhin kannst du SM ja auch gewohnt weniger anstrengend woanders erhalten...


Da gebe ich dir Recht, man kann sein Glück auch woanders finden.

Miss Cheyenne war noch nie für Jedermann gedacht. Entweder man liebt Sie oder man kann mit ihrer Art nichts anfangen. Das ist voll und ganz O.K für mich. Mich muss nicht jeder lieben und schätzen, denn ich mache immer das, was ich will.

Ich habe seit Jahren loyale Untertanen - treue Fans- und es gibt die, die es werden wollen.
Das ist absolut ausreichend für mich! Ich empfange meine Fans und war noch nie die „Stundendomse“;-)



Also spielt das Materielle nicht die alles vorherrschende Rolle - du willst wirklich Gesundheit produzieren. Deine Worte dazu?


Das siehst du richtig! Ich will langfristig agieren als Personal Coach/ Domina.

Eigentlich möchte ich mit meiner Kunst der Langzeitmotivation etwas nachhaltig Gutes tun und den Menschen zu einem gesundem Lifestyle motivieren.

Wir werden alle nicht jünger und die Zeit der „Wehwehchen“ ist gekommen. Da müssen wir etwas tun, um noch lange das Leben genießen zu können.
Übrigens, ich sehe da eine Schachtel Zigaretten in deiner Brusttasche. ,-)



Da hast du meinen wunden Punkt getroffen, tatsächlich, Dem Leser ist es ja leider nicht vergönnt, die Begeisterung in deinem Gesicht abzulesen bei all deinen Worten - insofern meine Frage mal ganz direkt an dich: Was können wir deinen Ausführungen gemäß probieren, damit ich mir mal meine Qualmerei abgewöhnen kann?


Du darfst gerne an meinem Life-Management teilnehmen, welches ich ab Frühjahr 2015 anbieten werde.

Das Life-Management beinhaltet ein fünftägiges Personal Boot Camp, welches in Österreich oder auf Ibiza stattfinden wird. Das Ganze mit einer rundum Folgebetreuung.

Gerne gewöhne ich dir das Rauchen auf meine ganz bestimmte, bizarre Art ab. Hier möchte ich dir noch nicht zu viel verraten.
Eins kann ich dir jedoch versprechen. Ich werde dich in diesen 5 Tagen keine Sekunde aus den Augen lassen. Denn das Ziel des Boot Camps ist es, den Klienten oder Sklaven Tag und Nacht zu analysieren, um ihn bestmöglich beraten und betreuen zu können.

Glaube mir, am Ende wirst du das Camp als „Neuer Mensch“ verlassen, nichtrauchend, befriedigt, fit und motiviert.



Nun bin ich gedanklich genau in dem Bereich, in welchem sich bestimmt noch viele Interessierte bewegen werden - mach ich oder mach ich es nicht? Ich möchte mich für das " Jetzt oder Nie " entscheiden und würde das gerne ausprobieren. Ernsthaft. Gibst du mir die Chance und nimmst dich meiner an?


Liebend gern, Andreas! Wenn du magst, darfst du im Frühjahr mein Testemonial sein und über Deine Erfahrungen im Camp berichten.


Das machen wir und ich hoffe, es werden mir noch viele gleichtun. Wie sieht das denn alles von der Tributseite aus? Man kann den Eindruck bekommen, dies sei extrem teuer..


Das liegt im Auge des Betrachters.;-) Ich habe meinen Preis und dieser rechtfertigt sich durch Diskretion, Professionalität und vor allem durch mein Know-How in der Sportwissenschaft.
So, nun zu meinem Honorar, damit unsere Leser wissen womit sie rechnen können.

Studiosession Std. 250,- € - ½ Std. 150,- €
Gemeinsames Training - PT- Training im Freien Std. 150,- €
5 tägiges Boot Camp ab 3.750,- €



Das Formen des Gastes zu einem sportlichem Menschen dürfte nun aber einiges mehr erfordern als eine Begegnung hier und eine dort, das bedarf doch offenkundig mehr an Kontrollen und Intensität, oder?


Das siehst du richtig und es sollten stärkere Bildungen hergestellt werden, als gewohnt.

Jeder bekommt von mir einen individuellen Trainingsplan, mit Übungen die er Zuhause ausführen kann.
Des Weiteren werde ich zwischen den Trainingseinheiten telefonisch oder über Cam zu erreichen sein. Die Kontrolle über gewisse Apps zeigt, dass ich auch zwischen den Besuchen den „Klienten- Sklaven“ nicht aus dem Auge verliere und immer bestens informiert bin, was seine sportliche Aktivität angeht.

So lässt sich auch fantastisch ein Strafbuch führen. 



Miss Cheyenne, sofern sich der Gast bei dir bewährt, darf er dann auf deine Exzessivität, deine Hemmungslosigkeit und deine Ausschweifung hoffen, in Hinsicht durchgeführter SM-Praktiken ?


Aber natürlich, schließlich sollte man die BDSM-Session als solche nicht außer Acht lassen.

Was das angeht, bin ich genau dieselbe wie früher.

Ich mache das, was mir in den Sinn kommt, dabei bin ich hemmungslos und zügellos, bedacht auf das Ausleben meiner Vorlieben.


Schließt das auch Dirty Games mit ein?


Selbstverständlich, nur gibt es einen einzigen, aber bedeutenden Unterschied zu früher:

Meine Perversion muss man sich heute verdienen.
Nur ich alleine entscheide wann dies passiert ist.
Niemand kann zukünftig mehr die Praktiken alleine für sich kaufen.

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